11.09.2025

Am 08.09.2025 fand die dritte Regionalkonferenz zur Einkommensrunde der Länder statt

Foto: Friedhelm Windmüller

Thema der Konferenz war die Forderungsfindung für die Tarifverhandlungen mit den Ländern, die am 17.11.2025 in Berlin durch die Bundestarifkommission beschlossen werden soll.

In drei weiteren Regionalkonferenzen werden weitere Forderungen beschlossen und dann am 17.11.2025 in eine gemeinsame Forderung gebündelt.

In einer lebhaften Diskussion wurden vielfältige Punkte angesprochen. Zentral war, dass das Entgelt um mindestens 7 bis 8 Prozent erhöht wird, dass die Jahressonderzahlung vereinheitlicht und erhöht wird, eine Angleichung von Ost an West erfolgt und die Lücke zum TVöD geschlossen wird.

Für mich ist es auch wichtig, dass es kein Ausspielen der Statusgruppen geben darf. Jede Statusgruppe muss bestmöglich modernisiert werden.

In den Reden der Politiker werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Länder gelobt, bei den Tarifverhandlungen sind sie eine „Kostenstelle mit zwei Ohren“.

Die Verhandlungen werden am 03.12.2025 in Berlin beginnen. Die zweite Runde findet dann am 15. und 16. Januar 2026 in Potsdam statt. Die Abschlussrunde ist für den 11. bis 13. Februar geplant.

Zu beachten ist, dass keine Schlichtung vorgesehen ist. Das heißt konkret, wenn man sich nicht einig ist, könnte man noch eine vierte Runde machen oder man geht sofort in den Vollstreik.

Wir sind alle aufgefordert, besonders in der zweiten und dritten Runde Flagge zu zeigen und aktiv zu sein. Es geht darum, solidarisch zu sein und mit vielen kleinen Aktionen dem Arbeitgeber zu zeigen, dass wir sauer sind. Auch ist es wichtig, dass sich beide Statusgruppen an Veranstaltungen beteiligen, um zu zeigen, dass wir eine zeit- und systemgerechte Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten fordern.

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